Ein Fisch namens Wanda - beliebter Filmklassiker

Mit „Ein Fisch namens Wanda“ lernt man eine herrlich abstruse Komödie kennen, die selbst nach über zwanzig Jahren keinerlei Reiz verloren hat.


Am 26. Januar 1989 feierte der Film „Ein Fisch namens Wanda“ in Deutschland seine Premiere. Auch nach dieser langen Zeit ist diese herrlich makabere Komödie mit bekannten Schauspielern wie John Cleese und Jamie Lee Curtis, immer noch absolut sehenswert und unterhaltsam.

„Ein Fisch namens Wanda“ – Einzelheiten zur brillanten Besetzung

  • Gleich zwei ehemalige Mitglieder der legendären Komikergruppe Monty Python geben sich hier die Ehre: John Cleese mimt den biederen englischen Anwalt Archibald Leach und Michael Edward Palin, spielt den stotternden Ken, einen vernarrten Tierfreund. Außerdem verkörpert die Tochter von John Cleese, Cynthia Cleese, in einer Nebenrolle die verwöhnte Tochter Portia des Anwalts.
  • Seine Frau Wendy, dargestellt von Maria Aitken, ist eine biedere und steife Frau, die ihrem Mann schon lange nicht mehr zugehört hat und nur an sich selber denkt. Der US-amerikanische Schauspieler Kevin Delaney Kline mimt den Nietzsche lesenden Geliebten Otto West der schönen Wanda Gershwitz, dargestellt von der Schauspielerin und Kinderbuchautorin Jamie Lee Curtis.
  • Tom Georgeson, ein britischer Schauspieler, schlüpft bei „Ein Fisch namens Wanda“ in die Rolle des coolen und ernsten Ganovenanführers George, den Wanda, auch wenn sie offiziell seine Gangsterbraut ist, alles andere als für schlau hält und immer wieder zu unserer Belustigung an der Nase herum führt.
  • Last but not least: der britische Regisseur Charles Ainslie Crichton, welcher am 14. September 1999 in South Kensington verstarb, produzierte 1988 die makabre Komödie zusammen mit John Cleese und Charles Crichton, die das Drehbuch schrieben. Charles Crichton führte unter anderem die Regie für einige Folgen der bekannten Serie „Mit Schirm, Charme und Melone“ und wurde für „Ein Fisch namens Wanda“ bei den Academy Awards für die beste Regie und das beste Drehbuch nominiert.

Der Film – „Ein Fisch namens Wanda“

  • Das Gangsterliebchen Wanda und ihr Teilzeitliebhaber Otto planen mit dem Ganoven George und dem stotternden Ken einen Juwelenraub. Der geplante Coup läuft auch reibungslos ab, nur bei der Flucht werden sie von einer alten Dame gesehen, die gerade ihre drei Hündchen ausführt. Da George aber Otto, dem vermeintlichen Bruder von Wanda, nicht traut, nimmt er die Beute klammheimlich an sich, um sie an einem sicheren Ort zu verstecken. Wanda liebt George natürlich auch nicht und der auf den Kopf gefallene Otto ist ihr nur Mittel zum Zweck, denn sie plant, sobald sie die Beute gefunden hat, ihn fallen zulassen und mit den Juwelen zu verschwinden.
  • Als Otto die Polizei anonym über George informiert und dieser daraufhin verhaftet wird, kommt der konservative Jurist Archie ins Spiel, der George verteidigen soll. Über ihn und mit den Waffen einer Frau versucht nun die intelligente Wanda herauszufinden, wo George die Juwelen versteckt hat. Archibald aber vertraut nur dem beschränkten Ken und händigt ihm einen Schließfachschlüssel aus, verrät ihm aber nicht, zu welchem Schließfach der Schlüssel passt. Ken, der sich unbeobachtet fühlt, versenkt den Schlüssel in seinem geliebten Aquarium, wobei er von der gewitzten Wanda beobachtet wird.
  • Da bei der Viererbande natürlich jeder auf seinen eigenen Vorteil bedacht ist, Wanda die Femme fatale mit ihren erotischen Reizen allen Männern den Kopf verdreht, der stotternde Tierliebhaber Ken unter anderem mit Pommes in den Nasenlöchern gefoltert wird, Otto der bei jeder Situation, wo er nicht weiter weiß, zum rasenden schießwütigen Irren wird und Archie, welcher feststellt, dass seine Ehe total langweilig ist und man mit Fremdsprachen Wanda unheimlich antörnen kann sind die Lacher bei „Ein Fisch namens Wanda“ schon vorprogrammiert und laden immer wieder zum Anschauen ein.