Goldbarren kaufen: Größere Gewichte – Größerer Gewinn

Finanzkrisen, Immobiliencrash und Inflationsängste lassen Anleger oft in Edelmetalle flüchten. Um Goldbarren zu kaufen, ist es oft sinnvoll, größere Gewichtseinheiten zu wählen. Allerdings sollten Anleger nicht nur Gold im persönlichen Anlagenportfolio halten. Denn auf die richtige Mischung bei der Kapitalanlage kommt es letztlich an.


Goldbarren zu kaufen, hat sich in finanziell unsicheren Zeiten stets bewährt. Vor allem die europäische Finanzkrise, aber auch die Spannungen an weltweit allen Finanzmärkten hat viele Kapitalanleger dazu bewogen, vermehrt in das glänzende Edelmetall zu investieren. Und so werden Gold, Silber und Platin gerade in wirtschaftlich problematischen Zeiten immer wieder zum sicheren Finanzhafen. Um Gold günstig an- und gegebenenfalls gewinnbringend verkaufen zu können, sollten Sie sich im Vorfeld ein wenig schlaumachen.

Größere Stückelung erspart hohen Ankaufsaufschlag

  • Wenn Sie Gold kaufen möchten, sollten Sie sich für möglichst große Gewichtseinheiten entscheiden. So sind Goldmünzen beispielsweise verhältnismäßig teuer, denn bereits beim Kauf der Münzen wird ein hoher Aufschlag erhoben. Damit sich dieser Kauf für Sie rentiert, müsste der Goldwert erst um etwa zehn Prozent steigen.
  • Anders verhält es sich, wenn Sie Goldbarren kaufen möchten. Hier wird zwar ebenfalls ein Aufschlag erhoben, dieser bewegt sich allerdings nur zwischen etwa zwei bis drei Prozent des Goldbarrenpreises und amortisiert sich somit weitaus schneller.
  • Die gebräuchlichsten Gewichtseinheiten sind 100g-Barrren. Aber auch der Goldbarrenkauf bis zu 1 kg pro Barren ist durchaus möglich.

Wenn Sie Goldbarren kaufen: Einlagerungskosten berücksichtigen

  • Wer sich bei der Investition in Edelmetalle für Goldbarren entscheidet, sollte berücksichtigen, dass die Geldhäuser zumeist entsprechende Einlagerungskosten veranschlagen.
  • Bei vielen Instituten können Goldbarren ab einem Nettowarenwert von 5.000 € eingelagert werden. Der Kunde muss bei einem Goldwert von 10.000 € ca. 0,75 % veranschlagen. Jährlich liegen die Einlagerungskosten in diesem Fall also bei 75 €.
  • Bei Volks- und Raiffeisenbanken, Geschäftsbanken sowie bei Sparkassen ist die Einlagerung auch in einem Schließfach möglich. Die Deutsche Bank berechnet Gebühren in Höhe von jährlich etwa 60 €. Für zusätzliche Sicherheit kann der Kunde auch eine Tresorinhaltsversicherung abschließen.

Kursschwankungen bei Gold

  • Trotz günstiger Anlegemöglichkeiten, sollten Sie sich darüber im Klaren sein, dass auch die Edelmetalle Kursschwankungen unterworfen sind. Denn die Goldvorkommen auf unserem Globus sind begrenzt und unterliegen dem bereits uralten Marktgesetz der Verknappung.
  • Diese Tatsache wiederum hat bereits über viele Jahrtausende hinweg den Nimbus von Gold stets aufrechterhalten und noch zu keiner Zeit einen eklatanten Wertverfall des Edelmetalls herbeigeführt. Eine goldene Anlageregel besagt jedoch: Investieren Sie maximal 10 % Ihres Gesamtvermögens, wenn Sie Goldbarren kaufen wollen.